Home

 

Das EIFAE dient der Förderung und Entwicklung "rechter zwischenmenschlicher Beziehungen."

 

Die Erbsünde des Menschen – Die erste Sünde aber beging Gott!

Posted by Administrator (admin) on Nov 17 2011
Home >>

 

Die Tragödie des Menschen ist, dass er zweigeteilt ist und gleichzeitig zwei Leben in seiner Brust trägt. Auf der einen Seite steht er in der Natur und auf der anderen Seite steht er außerhalb der Natur.

Der Mensch unterscheidet sich vom Tier, weil er sich seines Selbst bewusst ist. Er ist sich seiner begrenzten Existenz bewusst und weiß dass er sterben wird. Dieses wissen von sich, den möglichen Gefahren die seine Existenz bedrohen und seinem nahenden Tod stellen für ihn einen unerträgliche Zustand dar den er zu verdrängen versucht, der ihn aber nie ganz loslässt. Das heraustreten des Menschen aus der Natur wird in der Bibel als die Erbsünde dargestellt bei dem er vom Apfel der Erkenntnis kostet. Von der Kirche bewusst naiv dahingehend interpretiert, dass jeder Mensch automatisch mit seiner Geburt ein Sünder ist und die Erbsünde in sich trägt. Wie ein eingepflanztes Organ. Die Bibel wurde durch die Kirche missbraucht um den Menschen Schuldgefühle einzureden und um ihm zu beweisen wie schlecht er schon in seiner Wiege ist. Dadurch gewinnt die Kirche die Stellung anzuklagen und wer das Recht hat anzuklagen, der hat die Macht über die Menschen. Wenn wir aber die Logik der Kirche anwenden, muss Gott aber der erste Sünder gewesen sein. Denn Gott ist erst Gott wenn er von sich selber weiß. Das Sein wird tatsächlich erst zum Sein, wenn es seiner selbst bewusst wird. Solange Gott mit sich selbst zufrieden ist existiert er nicht. Er muss zu etwas erwachen das er nicht ist, dann erst ist er Gott. Gott ist erst Gott, wenn Gott nicht Gott ist. Aber was nicht Gott ist muss auch in Ihm liegen. Und dies - - was er nicht selbst ist – ist sein eigener Gedanke oder sein Bewusstsein (sein Wissen von sich). In diesem Bewusstsein geht Er von sich selbst fort und kehrt zur gleichen Zeit zu sich selbst zurück. So kann man nicht sagen, dass der Gedanke durch das Sein in sich selbst ruht. Sondern man muss sagen, dass Sein durch den Gedanken Sein ist. Somit aß Gott symbolisch als erster vom Apfel der Erkenntnis. So wie Gott aus dem Eins-Sein heraustritt um die Welt zu erschaffen, so tritt der Mensch aus der Einheit der Natur heraus um seine Kräfte zu entfalten und zum Schöpfer seines Lebens und seiner Lebensumstände zu werden. Jesus sagte: „ Wisset ihr denn nicht, ihr seid alles Götter und allzumal Kinder des einen.“ Der Mensch versucht den Sinn seines Daseins zu finden um psychologisch mit seiner „Erbsünde“ fertig zu werden die daraus besteht, dass er sich seiner Begrenztheit bewusst ist. Daher sucht er nach einer Lösung aus diesem Dilemma. Er sucht nach seiner Erlösung und durch den Bedarf einer Lösung entsteht das Bedürfnis nach Religiosität. Eine Gemeinschaft die eine Lösung (Erlösung) und einen Ausweg aus dieser menschlichen Tragödie anbietet, nennt man Religion. Inwieweit diese Erlösung tatsächlich stattfindet und ob das Versprechen solcher Gemeinschaften den Menschen aus seinem Dilemma zu führen stattfindet, ist eine andere Sache. Die Geschichte hat gezeigt, dass die Kirchen keine Lösung für die Menschheit anbieten. Die Menschheit wird durch die Kirchen dumm gehalten und missbraucht. Um der Macht willen und um des Geldes willen. Und das schlimmste ist, dass die Kirchen den Wunsch des Menschen nach Religiosität missbrauchen. Sie lassen ihn Glauben, dass wenn er durch die Bürokratie der Kirche gegangen ist endlich zu seiner Lösung und Erlösung kommt. Die Ablassbriefe die die Kirche im Mittelalter verkaufte, stellt wohl eine der niederträchtigsten Handlungen in der Geschichte der Menschheit dar.

Einer der wohl sinnvolsten Wege zur Erlösung, um dem oben beschriebenen menschlichen  Dilemma zu entfliehen, ist die Selbstverwirklichung. Der weg der Selbsterkenntnis ohne die Dogmen der Kirchen und Religionen. Paramahansa Yogananda sagte: "wir müssen uns dazu lediglich das richtige Wissen aneignen."

"Gefallen an gemeinen Dingen kennt der Mensch zu Genüge. Verzweiflung ist ihm nicht fremd. Doch dies sind Abnormitäten die nichts mit seiner wahren Bestimmung zu tun haben. Sobald er es ernstlich will kann er den Weg in die Freiheit antreten. Zu lange hat er sich von pessimistischen Ratgebern einreden lassen: "Du bist Erde", anstatt sich auf seine unsterbliche Seele zu besinnen."  Paramansa Yogananda

Der erste Schritt in die richtige Richtung ist die Erkenntnis dass man nicht frei ist, sondern nur durch die Verführungen und Manipulationen der elitären Schicht der Kirche und der Politik gefangen gehalten und ausgenützt wird.

 

"Niemand ist hoffnungsloser versklavt, als die, die fälschlich glauben frei zu sein."              Johann Wolfgang von Goethe

 

 

 

 

Last changed: Jan 19 2012 at 12:06 PM

Back